Was kostet Sie Ihre Kasse wirklich?
Günstige Anschaffung oder niedrige laufende Gebühren? Schieben Sie den Regler auf Ihren geschätzten monatlichen Kartenumsatz und sehen Sie den Vergleich.
So nutzen Sie den Rechner
- Wählen Sie Ihren monatlichen Kartenumsatz (nur Kartenzahlungen, nicht Gesamtumsatz).
- Der Rechner zeigt Ihnen die geschätzten monatlichen Kosten je Anbieter aus Fixkosten + prozentualen Gebühren.
- Nutzen Sie den Vergleich, um den Break-even zwischen niedrigen Fixkosten + höheren Gebühren vs. höheren Fixkosten + niedrigeren Gebühren zu finden.
Tipp: Wenn Sie unsicher sind, starten Sie mit einem konservativen Wert (z. B. 3.000–5.000 €) und prüfen Sie danach ein „gutes“ und ein „starkes“ Monatsszenario.
Ab ca. 10€ Fix* + Gebühren
29€ Fix + 0,9% Gebühr
39€ Fix + 1,0% Gebühr
24€ Fix + 1,2% Gebühr
Wann SumUp One nicht die beste Wahl ist
SumUp One ist in vielen Fällen der Preis-Champion bei reinen Payment-Kosten. Es gibt aber Situationen, in denen ein anderes System trotz höherer Gebühren sinnvoller ist:
- Termin-/Salon-Workflow: Wenn Terminbuchung/Services automatisch in die Kasse fließen sollen (weniger manuelle Arbeit).
- Team & Trinkgeld: Wenn Sie mehrere Mitarbeitende haben und Umsätze/Trinkgeld sauber pro Person zuordnen möchten.
- Kartenmix/„Premium“-Anteil: Wenn viele Kreditkarten/Wallets genutzt werden und Sie maximale Kostentransparenz wollen.
„Wenn ein System im Alltag täglich Minuten spart, ist es oft trotz höherer Gebühren wirtschaftlicher“.
Ab wann lohnt sich eine höhere Grundgebühr? Der Rechner vergleicht die Gesamtkosten nach der Formel:
Gesamtkosten pro Monat = Grundgebühr + (Kartenumsatz × Gebührensatz)
Legende: Grundgebühr = monatliche Fixkosten | Kartenumsatz = Umsatz pro Monat | Gebührensatz = z. B. 0,9% (= 0,009)
Ein System mit 10 € mehr Grundgebühr, aber 0,3 % niedrigeren Transaktionskosten, spart Ihnen bereits ab ca. 3.333 € monatlichem Kartenumsatz bares Geld.
Was ist in der Kalkulation enthalten?
- Fixkosten des gewählten Modells (falls vorhanden).
- Transaktionsgebühren auf Basis Ihres Kartenumsatzes.
- Kartenmix (Girocard vs. Kreditkarte) und ggf. abweichende Konditionen.
- Zusatzmodule (z. B. Terminbuchung, Team-/Rollenverwaltung, Warenwirtschaft).
- Hardware-Kauf / Miete, Versand, Einrichtungsleistungen.
- ggf. MwSt. (je nach Preisangabe/Modell).
Die hier verwendeten Fixkosten- und Gebührenwerte sind Beispielannahmen zur Orientierung und können je nach Tarif/Vertrag abweichen. Maßgeblich sind immer die Konditionen des jeweiligen Anbieters – der Rechner dient als Orientierung für die Größenordnung.
helloCash: Der „Flex-Champion“ für Minimalisten
Während SumUp, Shore und ready2order feste Plätze in unserem Rechner haben, ist helloCash eine flexible Alternative – vor allem für kleinere Setups, Teilzeit-Salons oder Stuhlmieter.
helloCash kann mit einer Cloud-TSE betrieben werden. Dies ist in der Praxis eine gängige TSE-Variante, spart zusätzliche Hardware und passt gut zu Tablet-Setups.
Ein „0€-Einstieg“ ist oft nur dann sinnvoll, wenn die für Deutschland relevanten Pflicht-Optionen enthalten sind. Im Gratis-Modell sind diese oft nicht vollständig für Deutschland konfiguriert; viele Betriebe wechseln daher auf ein kostenpflichtiges Paket (z. B. ab ca. 10 € mtl. im Paket „Medium“).
Wann SumUp One NICHT reicht
✅ SumUp passt perfekt, wenn...
- Sie als Solo-Selbstständige(r) arbeiten.
- Ihr Kartenzahlungs-Anteil noch überschaubar ist.
- Sie ein einfaches, mobiles Setup ohne Zusatz-Software suchen.
⚠️ Ein Wechsel lohnt sich, wenn...
- Kartenmix-Risiko: Sie viele Firmen- oder Kreditkarten annehmen (ready2order-Stärke).
- Termin-Logik: Sie No-Shows durch Online-Anzahlung senken wollen (Shore-Stärke).
- Minimal-Fixkosten: Sie als Stuhlmieter ein TSE-konform umsetzbares System bei geringstem Umsatz suchen (helloCash-Vorteil).
- Zeitersparnis: Wenn ein System im Alltag täglich Minuten spart, ist es oft trotz höherer Gebühren wirtschaftlicher.
TCO: Was ist in der Kalkulation enthalten?
Echte Betriebskosten (Total Cost of Ownership) bestehen aus mehr als nur Transaktionsgebühren:
- Payment-Kosten: Fixgebühren und prozentuale Anteile.
- Zeitkosten: Aufwand für Terminübertragung und Tagesabschluss.
- Fehlerkosten: Risiko von Tippfehlern bei manueller Betragseingabe.
- Wachstumskosten: Kosten für Teamverwaltung und Reporting.
Girocard vs. Kreditkarte
In Deutschland ist der Gebührenmix entscheidend: Ein Salon mit überwiegend Girocard hat andere effektive Kosten als einer mit hohem Kreditkarten-Anteil. Wenn Ihr Mix „premium“ ist, rechnen Sie konservativer oder testen Sie mehrere Szenarien.
Ein integriertes System spart oft täglich Zeit – die profitabelste Währung im Salon.
Kurze Fragen zum Rechner
SumUp ist oft Preis-Champion beim Payment, kann aber bei Team-Features, Trinkgeld-Splits oder Termin-Workflows teurer werden, weil es dort mehr manuelle Zeit kostet.
Bei kleinen Kartenumsätzen wirken niedrige Fixkosten attraktiv. Mit wachsendem Kartenumsatz werden niedrigere prozentuale Gebühren entscheidend.
Es ist eine Beispielkalkulation. Je nach Tarif, Kartenmix und Zusatzleistungen können die tatsächlichen Kosten abweichen.